Baselbieter Uhrenhersteller verkauft Schutzmasken

Christopher Bitterli, Inhaber und Geschäftsführer Grovana AG.

Die Corona-Krise ist für alle Unternehmen weltweit eine turbulente und unsichere Zeit. So auch für den Baselbieter Uhrenhersteller Grovana. Er unterhält seit vielen Jahrzehnten enge Geschäftsbeziehungen zu China. In den letzten Wochen hat die Firma unzählige Angebote von Hygiene- und Schutzmasken erhalten. Seitdem der chinesische Staat der Produktion von solchen Hygieneartikeln erste Priorität eingeräumt hat, dürfen die Schutzmasken KN95/FFP2 und Hygienemasken exportiert werden.

Grovana kennt die Produzenten genau und weiss, wie der Einkauf und die Logistik mit den Chinesen möglichst schnell und zuverlässig abgewickelt werden kann: «Wir müssen die Masken vorfinanzieren, bevor sie in der Schweiz eintreffen und verkauft sind. Zudem ist es in dieser schwierigen Zeit eine Herausforderung, verfügbare Transportkapazitäten zu finden», sagt Christopher Bitterli, Inhaber und Geschäftsführer der Grovana AG. In acht Tagen sollen die ersten 600’000 Masken in der Schweiz eintreffen. Der grösste Teil der bestellten Ware ist bereits verkauft. Die Firma hat eine kleinere Menge organisiert, welche die Ad-hoc-Nachfrage abdecken soll. Aktuell ist noch lieferbare Ware an Lager. Hygiene- und Atemschutzmasken werden fortwährend bestellt und der Transport in die Schweiz ist organisiert. 

www.grovana.ch